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Neuer Termin Fotoausstellung "Görlitz – Auferstehung eines Denkmals"

Neuer Termin Fotoausstellung "Görlitz – Auferstehung eines Denkmals"

vom 04.06.2018

AUSSTELLUNGSVORSCHAU
Kulturforum, Kunstbibliothek: 19. Juni – 5. August 2018
Eine Sonderausstellung des Freistaates Sachsen, der Stadt Görlitz in Kooperation mit der der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Pressemitteilung der Stitftung Preußischer Kulturbesitz: 

Kulturforum, Kunstbibliothek
Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin
Öffnungszeiten: Di – Fr 10 – 18 Uhr, Sa + So 11 – 18 Uhr

Eröffnung mit festlichem Abend: Mittwoch, 27. Juni 2018, 17.30 Uhr

Der Dresdner Fotograf Jörg Schöner dokumentiert seit vier Jahrzehnten den enormen architektonischen Reichtum von Görlitz und wurde dabei zum Chronisten des Wandels Stadt im Osten Sachsens. Historisches und Gegenwärtiges, Verfallenes und Wiederhergestelltes hielt er mit der Kamera fest und zeigt so nicht nur die herausragende Bausubstanz sondern auch Spuren des Alltags in der Neißestadt. So entstand eine Dokumentation des scheinbar unaufhaltsamen Verfalls zu Zeiten der DDR, an dessen Stelle nach 1990 die historisch beispiellose „Auferstehung eines Denkmals“ trat. Die Ausstellung in den Ausstellungsräumen der Kunstbibliothek präsentiert eine Vielzahl von großformatigen Fotos markanter Görlitzer Gebäude im Wandel der Zeit.

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, den 27. Juni 2018, vom Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, dem Oberbürgermeister der Stadt Görlitz, Siegfried Deinege, und dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger. In einer anschließenden Podiumsdiskussion soll der Frage nachgegangen werden, welche Chancen die (Kultur der) Kleinstadt gegen den Sog der Großstadt hat.

„Wir haben uns entschlossen, diese Ausstellung im Europäischen Kulturerbejahr nach Berlin zu holen, um am Beispiel Görlitz zu zeigen, wie wichtig es ist, Städten, die mit dem Verfall zu kämpfen hatten, ihre Würde zurückzugeben. Das Beispiel Görlitz zeigt deutlich, dass die Pflege des kulturellen Erbes nur mit öffentlichen und bürgerschaftlichen Engagement gelingen kann. Görlitz‘ Erfolg ist für jedermann sichtbar, sogar im Kino“, sagt Stiftungspräsident Hermann Parzinger, der auch Executive Director des europäischen Kulturerbe-Netzwerkes „Europa Nostra“ ist.

Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Die Görlitzer Altstadt ist ein Juwel. Die stolze Bürgerstadt hat nach der friedlichen Revolution eine wahre Auferstehung erlebt. Ein Großteil der historischen Bausubstanz war verfallen. Selbst viele Görlitzer hatten die wahre Schönheit und Einzigartigkeit ihrer Stadt fast vergessen. Das Ende der DDR bedeutete die Rettung in letzter Minute. Es begann ein gewaltiger Wiederaufbau, der seines gleichen sucht. Der Bund, der Freistaat, die Stadt und allen voran die Görlitzer selbst haben das ermöglicht. In den dokumentarischen Bildern Jörg Schöners prallen der Verfall und Wiederaufbau eindrucksvoll aufeinander. Die Ausstellung zeugt von dem, was die deutsche Einheit, Solidarität und Aufbauleistung bewirket haben.“

„Wir freuen uns sehr, dass wir diese beeindruckende Dokumentation der Rettung unserer Stadt als architektonisches Flächendenkmal erneut einem breiten Publikum zeigen können“, so der Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege. „Die Ausstellung ist ein imposanter Beleg für das große Engagement vieler Menschen, die sich in den vergangenen 28 Jahren für die Sanierung der wertvollen Bausubstanz eingesetzt haben.“

Die von Jörg Schöner kuratierte Ausstellung wurde bereits mit großem Besucherzuspruch in Görlitz, im Flughafen Dresden-Klotzsche, dem Wiesbadener Stadtmuseum am Markt sowie im Sächsischen Landtag in Dresden gezeigt.

 

Foto: Jörg Schöner, Peterstraße 7 während Rekonstruktionsarbeiten (1983), Peterstraße 7 nach erneuter Rekonstruktion (2015)

 

Verantwortlich für die Organisation ist die Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH. Die Ausstellung wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. 

 

 

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